05. November 2019
Autor: 

Patrick Stuber/Gregor Bienz

Das ganze BCPersonal-Team begrüsst Romina V. Tanner

BCPersonal begrüsst Romina Tanner als Junior Consultant im Team und freut sich auf ihre tatkräftige und passgenaue Unterstützung. Als kleines Einstiegs-Interview hat Gregor Bienz Romina Tanner einige Fragen zum Thema «passgenau» gestellt, welche sie nachstehend beantwortet hat.

Gregor Bienz:

Passgenau vermitteln, wie machst Du das?

Romina Tanner:

Wie möchte ich denn selbst vermittelt werden? Wie möchte ich, dass jemand mir potenzielle Mitarbeiter vermittelt und schmackhaft macht? Ein kurzes Abchecken der Wünsche und Bedürfnisse per Telefon und alle zwei Wochen ein Angebot in der Inbox reichen da nicht aus. Daher stelle ich mir während des Prozesses folgende Fragen, welche mir auch gleich die Antworten liefern:

  • Kenne ich den betreffenden Markt ausreichend oder bedarf es hier noch einige Hausaufgaben zu machen? Selbst Mr. Google ist nicht immer allwissend.
  • Kenne ich den potenziellen Arbeitgeber oder sollte ich hier vielleicht vorher noch einen Besuch abstatten?
  • Habe ich bereits einen überzeugenden Kandidaten in meinem Portefeuille? Ich kann natürlich schlecht einen Pianisten an eine Immobilienfirma vermitteln.
  • Kann ich beiden Parteien während des Prozesses so viel Aufmerksamkeit schenken wie möglich ohne als Klette dazustehen?
  • Stimmen die Anforderungen und Wünsche auch überein?
  • Was tun, wenn es dann doch nicht passt und der Funke nicht übergesprungen ist? Ein Plan B muss her.
  • Zu guter Letzt: Lieber Champagner oder Prosecco zur Feier einer gelungenen Vermittlung?
Gregor Bienz:

Wie definierst du im Job als Personalberaterin «passgenau»?

Romina Tanner:

«Passgenau» bedeutet für mich auch mit anderen Worten: «Massgeschneidert». Genau wie unsere Kleidung, begleiten uns die Mitarbeiter und Kollegen tagtäglich durchs Leben, vor allem aber durch den Arbeitsalltag. Da soll nun mal alles stimmen; man muss sich identifizieren können, so wie mit der Kleidung, ist es auch mit dem Job. Schlussendlich muss es für alle Parteien stimmig sein und die passgenaue Vermittlung bringt genau dieses mit sich. Als Personalberater ist man die Schnittstelle zwischen zwei «suchenden Parteien», welche sich zwar gegenseitig brauchen aber vielleicht von der Existenz des anderen noch gar nicht erfahren haben. Sobald sich diese gefunden haben, ergänzen sich die Kompetenzen, Wünsche und Fähigkeiten einer Partei mit den Bedürfnissen und Ansprüchen der anderen. Treffsicher, überzeugend und passgenau.

Gregor Bienz:

Was ist «nicht passgenau» für dich?

Romina Tanner:

«Nicht passgenau» bedeutet für mich: Es überzeugt mich nicht, es ist kein Volltreffer oder auch einfach ausgedrückt: Es haut mich nicht vom Hocker. Seien es die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen, unterschiedliche Vorstellungen der Zusammenarbeit oder eine fragwürdige Vorgehensweise innerhalb eines Prozesses. Wenn zwei Parteien nicht vollständig voneinander überzeugt sind, dann ist hier die Treffsicherheit für eine gute Zusammenarbeit gleich Null. All dies widerspiegelt für mich die Bedeutung von «nicht passgenau».

Gregor Bienz:

Welche Kandidaten sind für dich «passgenau»?

Romina Tanner:

«Passgenaue» Kandidaten sind für mich diejenigen, die sich genauso treffsicher ans Ziel bringen möchten und dieses nicht aus den Augen verlieren. Sie haben genaue Kenntnis über ihre Fähigkeiten und Kompetenzen und wissen über ihren eigenen Marktwert Bescheid. Dennoch sind sie offen gegenüber Innovationen und neuen Vorschlägen und tragen vor allem durch Charakter, Fairplay und Teamfähigkeit zum internen Arbeitsklima bei. Sie haben den Drang, sich zu einhundert Prozent mit ihrem Arbeitgeber zu identifizieren und zeigen dieses durch Begeisterung und Interesse.

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